Bedside Teaching

Während des „Bedside Teaching" können die PJ-Studierenden im direkten Kontakt mit Patienten/-innen ärztliche Tätigkeiten üben, wie z.B. die Erhebung einer Anamnese, das Durchführen einer körperlichen Untersuchung oder die Vorstellung einer/s Patienten. Darüber hinaus können Sie Ihnen bestimmte Fertigkeiten vermitteln, wie z.B. die Applikation einer intravenösen Injektion oder das Legen einer Magensonde etc. Besonders geeignet dafür ist die Neuaufnahme von Patienten/-innen.

 

Vorteile Nachteile
guter Theorie-Praxis-Transfer sehr intensive Vorbereitung

während des Bedside Teaching lassen sich - wenn zeitlich möglich - 
auch andere medizinische Berufsgruppen
(Pflegekräfte, Physiotherapie) einbeziehen

manchmal keine geeigneten Patienten/-innen vorhanden

Ablauf Bedside Teaching

Vorbereitung durch den Betreuer

  • Vorwissen der PJ-Studierenden erheben
  • Ziele des Bedside teaching festlegen
  • Ablauf vorbereiten (Patientenauswahl etnsprechend des Schwerpunkts, Zeitplanung)
  • Patienten aufklären und die Bereitschaft zur Teilnahme erfragen
  • Rolle der PJ-Studierenden planen (Wer macht was? Teamregeln, Erwartungen)

Einführung für die PJ-Studierenden

  • Lernziele, Abläufe und Erwartungen erklären
  • Rollen zuweisen (Beobachter, "Arzt/Ärztin", …)

Am Patientenbett

  • Begrüßung und Vorstellen von Patienten/-innen und PJ-Studierenden
  • Durchführung der Aufgabe (Lernziele) entweder durch den PJ-Studierenden oder durch den PJ-Betreuer
  • Feedback während der Durchführung geben
  • Am Ende des Patientenkontakts eine strukturierte Zusammenfassung geben
  • Patient/-in erhält die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Feedback zu geben

Abschlussbesprechung außerhalb des Patientenzimmers

  • Unklarheiten beseitigen, besondere Aspekte noch einmal aufgreifen und ggf. Literaturtipps geben
  • Zeitnahes, konkretes, strukturiertes Feedback zu Stärken und Schwächen der PJ-Studierenden mit daraus abgeleiteten Empfehlungen
  • Studentische Selbstreflexion des Patientenkontakts anregen