Uniklinik, Lehrkrankenhaus oder doch in die Praxis?

Finden Sie heraus, wo Sie Ihr PJ absolvieren wollen!

Wenn es um die Wahl des Ausbildungsortes geht, so können Sie sich entweder für

  • das Universitätsklinikum Ihrer Heimatuniversität,
  • ein Lehrkrankenhaus der Heimatuniversität,
  • ärztliche (Lehr-)Praxen und andere geeignete Einrichtungen der ambulanten ärztlichen Krankenversorgung oder
  • Universitätskrankenhäuser, Lehrkrankenhäuser und Lehrpraxen anderer Universitäten, sofern dort genügend Plätze zur Verfügung stehen, entscheiden.

 

Wichtig: Es kann für das externe Tertial/Quartal kein Wahlfach gewählt werden, das nicht auch an der Heimatuniversität als Wahlfach zugelassen ist und damit geprüft werden kann!

 

Optionen abwägen

Jede der oben genannten Optionen hat Vor- aber auch Nachteile, die Sie nach Ihren persönlichen Interessen gewichten müssen. In der folgenden Tabelle sind einige Vor- und Nachteile aufgelistet, die man typischerweise den verschiedenen Einrichtungen zuordnet. Letztendlich lassen sich diese natürlich nicht verallgemeinern: Auch in den Unikliniken gibt es die unterschiedlichsten Bereiche, die je nach Situation und Personalbesetzung groß oder klein, familiär oder anonym, einseitig oder vielfältig sein können.

Ausbildungsorte Vorteile Nachteile
Unikliniken  
  • Bieten in der Regel die größte Auswahl an verschiedenen Wahlfächern an.

  • Bieten wahrscheinlich das größte Spektrum unterschiedlichster Krankheitsbilder und Behandlungen.

  • Da viele Studierende relativ nahe zur Uniklinik leben, ist kein Umzug nötig und damit entstehen auch keine zusätzlichen Kosten.

 
 
  • Durch das Arbeiten in Schichtsystemen kann es schwieriger sein, einen konstanten Mentor zu finden.

  • Aufgrund ihrer Größe und der Vielzahl von PJ-Studierenden muss man möglicherweise etwas häufiger auf seine eigenen (Lern-) Bedürfnisse aufmerksam machen.

 

Lehrkrankenhäuser  
  • Bieten häufig einen direkten Kontakt zu den leitenden Ärzten/Ärztinnen an.

  • Da man häufig alleine oder mit wenigen PJ-Studierenden eingeteilt ist, kommt man schneller zum Zuge.

  • Manchmal geht es hier etwas familiärer zu.

 
 
  • Bieten je nach Ausrichtung nicht jede Diagnostik und Behandlung an.

  • Bei Lehrkrankenhäusern, die weiter entfernt vom Standort der Fakultät sind, kann ein Umzug erforderlich werden.

 
Lehrpraxen  
  • In der Regel gibt es eine direkte 1:1 Betreuung durch einen Lehrarzt / eine Lehrärztin.

  • In ein kleineres Team kann man sich oft schneller integrieren.

 
 
  • Kommen nur für Allgemeinmedizin und in Mannheim für die ambulante Medizin in Frage.

  • Das Spektrum an Diagnostik und Behandlungen, insbesondere an komplexen Fällen, kann in Lehrpraxen kleiner als in Kliniken sein.

 

 

Ihre Meinung ist gefragt!

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